독일어의 인식양태와 증거성 표현에 대한 연구Evidentialität und epitemische Modalität im Deutschen
- Other Titles
- Evidentialität und epitemische Modalität im Deutschen
- Authors
- 신용민
- Issue Date
- 2012
- Publisher
- 한국독어학회
- Keywords
- evidentiality; modality; epistemic modality; language typology; grammaticalization; 증거성; 양태; 인식양태; 언어유형론; 문법화
- Citation
- 독어학, no.25, pp 105 - 128
- Pages
- 24
- Indexed
- KCI
- Journal Title
- 독어학
- Number
- 25
- Start Page
- 105
- End Page
- 128
- URI
- https://scholarworks.gnu.ac.kr/handle/sw.gnu/22989
- DOI
- 10.24814/kgds.2012..25.105
- ISSN
- 1229-6333
2765-2882
- Abstract
- Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Evidentialität als einer semantisch-funktionalen Domäne, ihrem mehr oder minder grammatikalischen Ausdruck und dem Verhältnis zwischen der Evidentialität und epistemischen Modalität im Deutschen.
Zu den konkreten Fragestellungen, die in dieser Arbeit diskutiert werden,gehören u.a. folgende: Wie wird die Evidentialität im Deutschen realisiert? Gibt es im Deutschen Ausdrucksmittel, die ausschießlich evidentielle Bedeutung realisieren?Ist es notwendig, die Forschung von Evidentialität auf ihre grammatische Markierung zu beschränken, oder sollen auch diverse lexikalische Formen und periphrastische Konstruktionen der Realisierung dieser Kategorie berücksichtigt werden? Es stellt sich auch die Frage, ob und wie die Evidentialität und epistemische Modalität und ihre Realisierungsformen im Deutschen voneinander zu unterscheiden sind.
Im Vergleich mit der Modalität ist die Erforschung von Evidentialität im Deutschen ein relativ neues Unterfangen. Im Deutschen gibt es unterschiedliche Mittel, die Evidentialität auszudrücken, wie z.B. die Konstruktion des Konjunktiv I, AcI-Konstruktionen mit den Verben sehen und hören, die Moalverben sollen und wollen, der Diskurspartikel wohl, und Satzadverbien wie offenbar,offensichtlich, angeblich usw. Obwohl das Deutsche über diese zahlreichen sprachlichen Ausdrucksformen für die Kategorie Evidentialität verfügt, werden viele dieser Ausdrücke traditionell einfach als Modalitätsausdrücke behandelt.
Manche dieser Mittel sind den grammatischen Repertoire der Sprache zu entnehmen (z.B. die Konstruktion des Konjunktiv I und die Modalverben sollen,wollen), andere gehören eher zum lexikalischen Bereich (z.B. die Adverbien angeblich, offensichtlich usw.). Sie können in einer Reihenfolge des Grammatikalisierungsgrades angeordnet werden: nämlich, Konstruktion des Konjunktiv I > Modalverben > AcI-Konstruktion mit Wahrnehmungsverben >Satzadverbien. Die Konstruktion des Konjunktiv I zeigt also den höchsten Grad der Grammatikalisierung, weil hier die Evidentialität durch die Verbflexion repräsentiert wird. Die modalen Hilfsverben sollen und wollen können auch als ein relativ stark grammatikalisiertes Mittel betrachtet werden.
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