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과학기술과 젠더 정체성 문제 - 크리스타 볼프의 『자기 실험』을 중심으로
초록
Die vorliegende Arbeit untersucht die Darstellungsproblematik von Wissenschaft und Geschlechtsidentität in Christa Wolfs Erzählung Selbstversuch. Dabei wird die Arbeit sowohl in einer zeitgeschichtlichen als auch in einer werkimmanenten Perspektive analysiert, um die Bedeutung der Erzählung noch näher zu betrachten. Zunächst widmet sich die Arbeit aus historischer Sicht den wissenschafts- und frauenpolitischen Rahmenbedingungen der DDR in den 1960er Jahren, die einen entscheidenden Einfluss auf Wolfs Erzählung hatten. In der literarischen Analyse werden drei zentrale Aspekte besonders hervorgehoben: Erstens untersucht die Arbeit die Bedeutung des Untertitels “Traktat zu einem Protokoll” sowie die darin implizierten Strategien weiblichen Schreibens. Zweitens thematisiert sie Fragen der Geschlechtsidentität und der Erinnerung. Die Ich-Erzählerin erlebt nach ihrer geschlechtlichen Umwandlung vom Weiblichen ins Männliche eine tiefe Identitätsverwirrung, die sie nicht eindeutig zwischen männlich und weiblich differenzieren lässt. Diese Verwirrung der Geschlechtsidentität zeigt sich im Werk eng verbunden mit Problemen der Erinnerung. Drittens analysiert die Arbeit die Bedeutung des Titels “Selbstversuch”. Der Selbstversuch wird in Wolfs Erzählung als philosophische Reflexion verstanden, durch welche die weibliche Identität neu entdeckt und reflektiert wird. Durch die erzählerische Konstruktion, in der die weibliche Ich-Erzählerin zunächst zu einem Mann umgewandelt wird und anschließend erneut zur Frau zurückkehrt, verdeutlicht Christa Wolf auf paradoxe Weise, was echte feministische Positionen ausmacht.
키워드
- 제목
- 과학기술과 젠더 정체성 문제 - 크리스타 볼프의 『자기 실험』을 중심으로
- 제목 (타언어)
- Wissenschaft und Geschlechtsidentität - Am Beispiel von Christa Wolfs Erzählung Selbstversuch
- 저자
- 천현순
- 발행일
- 2025-08
- 유형
- Y
- 저널명
- 브레히트와 현대연극
- 호
- 53
- 페이지
- 105 ~ 129